Scheunengottesdienst in Sontheim

Nach längerer Pause konnten wir wieder am 25. Mai, dem Himmelfahrtstag, einen Bezirksgottesdienst in Sontheim feiern, und zwar einen ganz besonderen „Scheunengottesdienst“.

Familie Christian Strobel hat zu diesem besonderen Dankgottesdienst eingeladen und es war erfreulich, dass so viele gekommen sind, sowohl aus der Gemeinde Ulm wie auch aus Langenau. Auch der Posaunenchor mit Peter Blaich hat zur Bereicherung des Gottesdienstes beigetragen. Dafür ganz herzlichen Dank.

Nach dem Brandfall vor 1 Jahr wurde die Scheune von Fam. Strobel total zerstört und die Familie hat sich trotz vielen Unannehmlichkeiten zum Wiederaufbau entschlossen. Dies war mit viel Kraft, Energie und großem Einsatz verbunden. Auf der Einladung steht: „Wir möchten uns auf diesem Wege bei Freunden, Helfern, Nachbarn und Begleitern für jegliche Hilfe und Unterstützung bedanken und laden dazu alle ein. Wir sagen danke!“

Dies brachte Christian Strobel auch in seinen Begrüßungsworten nochmals zum Ausdruck. Er und seine Familie waren überwältigt von der Anteilnahme und Unterstützung auch von Seiten der Feuerwehr und der IGS (Interessengemeinschaft Sontheim). Christian und Renate Strobel betonen immer wieder, dass sie dafür nicht nur den Helfern, Freunden und Nachbarn, sondern vor allem Gott dankbar sind.

So durften wir also teilhaben an diesem besonderen „Dank-Gottesdienst“.

Pastor Günter Engelhardt machte uns das auch in seiner Predigt deutlich (Mt. 28, V.16-20). Der Missionsbefehl Jesu an uns: Wir sind beauftragt, das Evangelium in unserem Alltag zu leben und von Gottes Güte und Bewahrung Zeugnis zu geben, jeder auf seine Art, es braucht nur ein bisschen Mut. Als Beispiel nannte er auch Personen aus dem öffentlichen Leben, die sich zu ihrem Glauben an Jesus bekennen. Wir haben ja den Auftrag, die frohe Botschaft an alle Völker weiterzusagen und die Verheißung: „Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Auch unsere EMK erfüllt diesen Missions-Auftrag in vielfältiger Weise. Unsere Kirche unterstützt weltweit Projekte in Albanien, Mazedonien, Mosambik, Namibia, Nigeria, Russland, Sierra Leone, Simbabwe, Südafrika, Uruguay.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden alle herzlich eingeladen zu einem reichlichen Mittagessen. Viele Gäste hatten zu einem riesigen, bunten Salatbuffet beigetragen und alle wurden satt. Anschließend gab es noch Kaffee, Hefezopf, Nusskranz und andere Getränke. Auch der „Eisgenuss vom Bauernhof“ der Familie Haide war sehr willkommen.

So konnten bei diesem Zusammensein noch viele Gespräche und Begegnungen stattfinden. Auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Sie wurden von Pastor Thomas de Jong und Christoph Bauder betreut, auch sie hatten ihr eigenes Programm.

Beim Auseinandergehen kam immer wieder zum Ausdruck, dass so ein Scheunengottesdienst eine besondere Bedeutung hat und gerne im nächsten Jahr wiederholt werden darf.

(Ruth Böhm)