Scheunengottesdienst in Sontheim

Auch dieses Jahr hat uns die Familie Strobel in Sontheim zu einem Scheunen-Gottesdienst am Himmelfahrtstag in den neuen Geräteschuppen eingeladen. Es ist für die Familie schon eine besondere Herausforderung alles besenrein herzurichten und es bedarf viel Planung. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Trotz anderen Veranstaltungen kamen viele Gäste aus Sontheim und den Gemeinden Langenau und Ulm zu diesem Himmelfahrts-Bezirksgottesdienst. Mit Begleitung des Posaunenchors Langenau-Bissingen erklang zum Beginn der Choral „Jesus Christus herrscht als König“. Vielen Dank den Bläserinnen und Bläsern für ihre Unterstützung.

Als Gastprediger konnten wir Rolf Held und seine Ehefrau Sonja begrüßen. Die Familie Held erinnert sich noch sehr gerne an ihre „Langenauer Zeit“.

Die Pastoren Michael Mayer und Thomas de Jong eröffneten den Gottesdienst und leiteten mit einem Interview zum Thema „Gebet“ über. Welche Gebetshaltung erwartet Gott von uns?

Wie und wann erhört Gott unsere Gebete? Was ist die beste äußere Gebetshaltung?
Hände falten – Hände erheben – knien oder liegend auf dem Boden mit ausgestreckten Armen? Ganz deutlich kam dann zum Ausdruck, dass wir nur durch unsere innere Haltung die Nähe Gottes erfahren und spüren können, wenn wir uns öffnen und ehrlich vor Gott sind.

Pastor Rolf Held erinnerte uns in seiner Predigt an den Prophet Jona. Er hat Gott nicht vertraut, hat eigene Entscheidungen getroffen und hat dann in seiner höchsten Not (im Bauch des Fisches) Gott um Hilfe und Errettung gebeten (Not lehrt beten!). Erst dann hat er seinen Auftrag von Gott zur Errettung der Stadt Ninive ausgeführt und konnte Gottes Plan und Ziel erkennen. Auch Paulus und Silas wurden durch ihre Gebete aus dem Gefängnis befreit.

Wir dürfen mit all unseren Nöten und Sorgen vor Gott kommen und all unser Bemühen und Tun für unsere Familien und Gemeinden immer wieder vor Gott bringen und Gott erhört Gebet. Betet ohne Unterlass.

Nach dem Schlusslied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ und dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis waren alle zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Viele Hände hatten auch ein vielseitiges buntes Salatbuffet gezaubert, anschließend gab es noch Kaffee, Hefezopf und Schneckennudeln. So kamen auch die verschiedenen Gespräche und Begegnungen nicht zu kurz.
Beim Verabschieden kam immer wieder zum Ausdruck, dass so ein Scheunen-Gottesdienst jedes Jahr gerne wiederholt werden darf.

(Ruth Böhm)